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Hospizbewegung
Sterben gehört zum Leben dazu. Die "absteigende Lebensphase", das Alter, wird in unserem Kulturkreis und in unserer Zeit von vielen Menschen allerdings nicht als Gewinn oder Vollendung betrachtet, sondern als belastend und bedrohlich empfunden. Der Sterbeprozess wird als Verlust von Autonomie und Selbstbestimmung erlebt. So lange wie möglich wird der Gedanke daran verdrängt und bekämpft. Nach wie vor ist die Beschäftigung mit dem Tod vielfach ein Tabuthema.
Demografischer Wandel, neue Familienstrukturen und erweiterte medizinische Möglichkeiten haben das Sterben in Deutschland in unserer Gesellschaft grundlegend verändert. Trotz des weit verbreiteten Wunsches nach einem "natürlichen" Abschied und einem Sterben in Geborgenheit gehen die meisten Menschen ihren letzten Weg allein, im Krankenhaus und/oder unter Aufbietung intensiver medizinischer Maßnahmen.
Das UNIONHILFSWERK setzt sich in allen seinen Wirkungsbereichen dafür ein, dass Menschen an der Grenze ihres Lebens nicht an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Die Unionhilfswerk-Stiftung fördert die persönliche und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den Themen Sterben, Tod und Trauer.
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Leben heißt mobil sein
Den Abstand zum Alltag zu gewinnen durch einige schöne Urlaubstage - das ist auch für Menschen mit Behinderung ein wichtiges Bedürfnis. Viele von ihnen benötigen allerdings einen hohen Aufwand an Betreuung und Hilfestellung. Für geschulte Reisebegleiter oder für Mobilitätshilfen reicht das vorhandene Geld oft nicht aus. Die Unionhilfswerk-Stiftung ermöglicht durch Bezuschussung Maßnahmen zur Erholung und Rehabilitation für Menschen mit Behinderung.
Da die Unionhilfswerk-Stiftung nur begrenzte Mittel für eine Ausschüttung zur Verfügung hat, wurden von den Stiftungsgremien für die Vergabe von Mitteln Parameter festgelegt. Anträge, die sich auf den Kauf von behindertengerechten Fahrzeugen beziehen, können wir deshalb leider nicht berücksichtigen.
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© 2009 UNIONHILFSWERK Berlin Aktualisierung am 03.12.2009
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